Markt der Ideen/Innovationen, Kontakte und Synergien: Optimales Info- und Orderforum über die bisherigen Branchengrenzen hinaus

Offenbach. – „Offen bleiben für das Ungewohnte, gerade in der Veränderung neue Optimierungs- und Kreativitätschancen sehen, seine Fähigkeiten neu vernetzen“ –  dieses Credo von Dr. Volker Busch, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie aus Regensburg, zog sich nicht nur wie ein spannender und nachhaltiger Erkenntnisfaden durch seinen Vortrag, den er als Startschuss zur Warenbörse in Offenbach hielt, sondern brachte auch die Programmatik der Tatsache auf den Punkt, dass die drei Genossenschaftsgruppen AFMO eG (Frankfurt), TIFA eG (Wiesbaden) und ZENTRAG eG (Frankfurt) zum ersten Mal die bedeutende Fachmesse für ihre Mitglieder gemeinsam organisierten. Dr. Busch, der im „Nebenberuf“ auch ein angesagter Top-Speaker ist, untermauerte seine These allein schon durch die Arbeitsweise des Gehirns, das dem Faktor des Gewohnheitsverhaltens eher zugeneigt sei, weil dadurch Energie eigenspart würde: „Veränderungen und Umstellungen auf neue Erfordernisse sind auch neurobiologisch und weitergehend erstmal anstrengender. Auch deshalb tendieren wir in weiten Bereichen des Verhaltens und Denkens eher zu Gewohnheiten, benutzen immer die gleichen, eingeübten Wege, die dann zu Trampelpfaden werden. Längst ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass die konstruktive Offenheit und Umsetzung, mal ganz andere, eben ungewohnte und ungewöhnliche Wege zu gehen, direkt positive Konsequenzen auf unsere individuelle Denk-, Leistungs- und Glücksfähigkeit haben. Gewisse Hirnareale wachsen regelrecht, stoßen positive Botenstoffe aus und wirken so Angst, Depression und Leistungsabnahme entgegen. Rückschritt und Stillstand sind dann festzustellen, wenn es keine Impulse zur Gewohnheitsveränderung gibt.“

Elementare Synergiebündelung im zunehmenden Wettbewerb – Aktive Gestaltung im Zukunftsmarkt

Die Komfortzone verlassen, die Entwicklungszone rechtzeitig erkennen und betreten. Dies ist auch eines der Kernmotive der drei Verbundgruppen AFMO, TIFA und ZENTRAG, ihre Kräfte im Bereich der Warenbörsen zu bündeln und ihre Leistungsspektren, Netzwerke sowie informativen Plattformen fortschrittlich zu erweitern und kooperativ zu verknüpfen. Unisono betonten Anton Wahl, Vorstandssprecher der ZENTRAG eG, Klaus Bittel, geschäftsführender Vorstand der AFMO, und Dieter Bernhardt, geschäftsführender Vorstand der TIFA, in ihren Eröffnungsreden den grundsätzlichen Synergiegewinn, in dessen Mittelpunkt vor allem der Mehrwert und die Wettbewerbsvorteile für die Mitgliedsunternehmen stehen würden. Angesichts der Veränderungen im Markt sowie der zunehmenden Konzentration und Anforderungen im Wettbewerb sei die nun gemeinsame Informations- und Ordermesse nicht nur ein Signal der noch kompakteren Kooperation, sondern gerade auch ein wegweisender und zukunftstragender Marktplatz der optimierten Kommunikation sowie des unternehmerischen Handelns und Austausches zum elementaren Nutzen der Mitglieder, individuell und in den gemeinsamen Interessen.

Abwechslungsreicher Angebots- und Leistungsmix über die Branchengrenzen hinaus

Die konkrete Umsetzung zur Premiere war beeindruckend: In den imposanten, ehemaligen Produktionsstätten des traditionsreichen Metallbauunternehmens Fredenhagen, 1900 gegründet und 2009 endgültig aufgelöst, präsentierte sich die neue Warenbörse als kompaktes und umfangreiches Forum mit über 130 Ausstellern: „Zauberküche – schnell & lecker“, „Premiumqualität aus dem Land der Gauchos“, „Heiß auf Snacks“, „Der Käse mit der gewissen Seele“ oder „Ketchup in ihrem Design“ – allein die Werbeslogans der Aussteller signalisierten schon die enorme Themen-, Angebots- und Servicevielfalt der Aussteller, deren Spektrum mit der neuen Teilnahme der TIFA eG – vor allem auch in den Bereichen Tiefkühlprodukte, Fisch und Gastro-Service – noch erheblich erweitert werden konnte. Der Aufbau der Stände und Angebote erfolgte dabei nicht statisch nach engen Themenfeldern, sondern stellte sich als abwechslungsreicher und bewusster Mix der Waren- und Leistungsangebote dar, der für die Messebesucher auch zahlreiche, neue Impulse bot.

 

Wechselseitige Vorteile: Konzentrierter Marktplatz für Top-Anbieter und Top-Entscheider

Die Warenbörse, gerade auch in ihrer neuen Dimension, ist keine Veranstaltung für ein Massenpublikum, sondern eine komprimierte Gesamtschau für die Top-Entscheider aus den Verbundgruppen. Die Vorteile sind wechselseitig: Reines Lauf- und Schaupublikum gibt es hier nicht. Die Gespräche sind direkt, kompetent und verbindlich – gerade auch in Absprachen zu bisherigen oder neuen Geschäftsabschlüssen, zu Preisen und Ordermengen. Die Warenbörse als Messe der Spezialisten bietet so auch die konzentrierte Chance zu optimalen, vielfältigen Kontakten in kurzem Zeitraum, natürlich auch zum vertieften Austausch oder zum „Speed-Dating“. Zudem ermöglicht die Messekooperation der drei in ihrem Bereich führenden Genossenschaftsgruppen natürlich ein einmaliges Aussteller- und Sortimentspanorama, das neben den spezifischen Angeboten aus den jeweiligen Fachbereichen auch zahlreiche weitere Sortimentsspektren aus anderen, naheliegenden Segmenten präsentiert. Diese erhebliche horizontale Erweiterung bietet so eine systematische Ergänzung im Informations- und Angebotsvorsprung für alle Mitglieder, die für ihre unternehmerischen Entscheidungen, Zukunftsentwicklungen und neuen Konzeptionen von zentraler Bedeutung sind.

Das Gros der Aussteller setzt sich dabei vor allem aus den Kernfeldern der Verbundgruppen zusammen: Fleisch & Wurstwaren, Molkereiprodukte sowie Feinkost, Tiefkühlprodukte, Fisch & Gastro-Service. Präsentiert von großen Herstellern und dem „Who-is-who“ der Branchen, aber auch von kleinen und mittleren Produzenten sowie Dienstleistern. Weitere Angebotsschwerpunkte der Warenbörse waren u.a. Brot- und Backwaren, Getränke/Spirituosen, Speiseeis, Konfitüren oder Gemüsekonserven, aber auch Sortimente aus den Bereichen Produktionstechnik, Maschinen, sonstiger Bedarf, Verpackung und zudem Dienstleistungen in Zusammenhang mit IT, Digitalisierung und Werbung.

 

Transparent, direkt und praktisch: Das neue „Warenbörse-Bestellsystem“

Neue Erkenntnisse, neue Netzwerke und vor allem neue Kommunikationsoptimierungen: Eine besonders positive Resonanz – von Lieferanten- und Kundenseite gleichermaßen – konnte das neue, digitale „Warenbörse-Bestellsystem“ verzeichnen, das Thomas Beismann und sein Team von der ZENTRAG-IT-Abteilung im Vorfeld und auf der Warenbörse erstmalig anbieten konnten. Dazu wurden in einem halbjährigen, äußerst aufwendigen Projekt die Lieferanten-Daten, Produkte und vor allem auch die Sonderangebote (mit exklusiven Rabatten zur Messe) digital erfasst und den Mitgliedern/Kunden per Login auf einer Internetseite zur Verfügung gestellt. So konnten schon vorab Bestellungen online getätigt und erfasst werden; zudem bestand die Möglichkeit zum interaktiven Dialog zwischen den Lieferanten und den Kunden. Diese Transparenz, Direktheit und „Just-in-time“-Übersicht wurde noch um eine entsprechende App erweitert, die sich gerade zum Messetag selbst als äußerst praktisch erwies, da sich via Smartphone direkte Informationen sowie Übersichten abrufen ließen und auch noch Ordermodifikationen möglich waren. Eine besondere Aufgabe in der Entwicklung des Gesamtsystems bestand auch noch darin, weiterhin eben auch analoge Bestellmöglichkeiten nicht auszuschließen. Weitergehend ist geplant, das neue, digitale Bestellsystem auch außerhalb von Messeereignissen für andere Sonderaktionen einzusetzen.

 

Kooperative Stärken: Ab 2020 werden die drei Genossenschaftsgruppen ihre Warenbörsen grundsätzlich gemeinsam durchführen

Nicht nur zum Messetag selbst stand die Warenbörse 2019 auch ganz im Zeichen des kollegialen Austausches, gerade auch branchenübergreifend. Dies grundsätzlich, aber auch im Rahmen eines geselligen Abends am Vortag im Frankfurter „Depot 1899“, an dem über 400 Gäste teilnahmen. Ab 2020 werden die AFMO eG, TIFA eG und die ZENTRAG eG ihre Warenbörsen grundsätzlich gemeinsam organisieren.

 

Weitere Informationen:

AFMO – Arbeitsgemeinschaft freier Molkereiprodukten Großhändler eG
Geschäftsführender Vorstand Klaus Bittel
Hanauer Landstraße 294
Tel. 069 415094
www.afmo.de

TIFA eG
Geschäftsführender Vorstand Dieter Bernhardt
Hagenauer Straße 55a
65203 Wiesbaden
Tel. 0611 69078-0
www.tifa.de

ZENTRAG eG
Vorstandssprecher Anton Wahl
Grüne Straße 40-42
60316 Frankfurt
Tel. 069 40770
www.zentrag.de

Pressestelle
PRINZIP Kommunikation, Martin Heinen
Zweifaller Straße 246, 52224 Stolberg
Tel. 0172 160 1962, E-Mail: m.heinen@pr-heinen.de

 

print