Positives Fazit der Messekooperation: Optimale Themenverdichtung und -erweiterung

Mainz. „Beste Milchideen“, „Bestes aus Fleisch“, „Die Genuss-Molkerei“, „Gebacken für ihren Erfolg“, „Packen wir es ein“ – allein die Slogans der Aussteller auf der Warenbörse in der Mainzer „Rheingoldhalle“ signalisieren schon die Vielfalt und Kompetenz eines kompakten Marktes der Angebote, Leistungen und Ideen, die spezifisch auf die Zielgruppen der beiden Genossenschaftsverbände ausgerichtet sind. Neben dem umfassenden Überblick zu aktuellen Produkten, Sortimenten und Zukunftskonzepten der rund 113 Aussteller geht es hier vor allem um den direkten Austausch, den persönlichen Kontakt, um individuelle Vereinbarungen und auch um konkrete Orderabschlüsse. Das kompakte Messekonzept ist traditionell erfolgreich und etabliert – und wird durch die Kooperation zwischen den beiden Veranstaltern – der Zentralgenossenschaft des europäischen Fleischergewerbes, ZENTRAG eG, und der Arbeitsgemeinschaft freier Molkereiprodukte Großhändler, AFMO eG, nun weiter verdichtet und konsequent erweitert. Diese Perspektiven und programmatischen Schnittmengen bieten vor allem den Messebesuchern aus dem Genossenschaftsumfeld der beiden Verbundgruppen, den ZENTRAG-Regionalgenossenschaften und den AFMO-Großhändlern, eine ideale Kommunikationsplattform, sich innerhalb eines Messetages direkt und umfassend über die Angebote, Themen und Trends der zentralen Zuliefererbranchen informieren zu können. Die vier Themenstraßen setzen dabei klare Schwerpunkte – etwa im Bereich Molkereiprodukte, Wurst- und Fleischwaren oder in angegliederten Segmenten wie etwa Feinkost, Backwaren, Verpackung oder Hygiene – und sind in einem spannenden Mix zusammengestellt, der immer wieder Überraschungen, Neues und Aha-Effekte bietet.

Die Mischung macht‘s: Die Messe ist vor allem ein Fachzentrum der kurzen Wege mit 360-Grad-Panorama – man kann tief in Einzelgespräche eintauchen oder in einer Art „Speeddating“ sich wohl alle Fragen beantworten lassen, die zurzeit innerhalb und teilweise auch außerhalb des unternehmerischen Wissenshungers oder Tellerrandes liegen. Konkrete Antworten dazu liefern die Aussteller von A bis Z – von der „Allgäuer Hof Milch“ bis zu „Zott“, große Konzerne, Mittelständler, aber auch kleinere Innovationsfirmen und Start-Up-Macher. Es geht um das große Ganze, aber auch um Nischen, wichtige Randthemen, Symbiosen und Marktperspektiven. Etwa auch um Hygiene, Energie, Versicherungen oder Verpackung – das Themenspektrum kennt keine Lücken. Dazu breitet die Warenbörse ein weites Feld an vielfältigen Optionen und Kompasspunkten aus, die Orientierung und klaren Kurs liefern. Ein elementarer Vorteil der Warenbörse ist zudem, dass die Aussteller zu diesem Termin Sonderaktionen und –rabatte anbieten, die gerne genutzt werden.
Direkt am Ufer des Rheins, der auch Sinnbild des ständigen Flusses und der Veränderung ist, zogen die beiden Vorstände, Anton Wahl (ZENTRAG) und Klaus Bittel (AFMO), dementsprechend auch ein positives Fazit zur neuen Konstante ihrer Messekooperation: „Die Veränderung der Märkte verlangt ebenso nach einer neuen Fusion und Kompaktheit unserer Infobörsen – ohne Themen- und Brisanzverlust. Es geht nicht um den kleinsten gemeinsamen Nenner, sondern um ein Optimum an neuer Konzentration und Vielfalt. Die Dynamik, Güte und das Engagement der Aussteller, vor allem aber die positive Resonanz der Messebesucher, dokumentieren, dass dieser nun gemeinsame Marktplatz fundamentale Antworten sowie Chancen für unsere Mitglieder bietet und zukünftig noch weiter optimiert bzw. ausgebaut wird.“

Veränderung als Grundlage für geschäftlichen Erfolg – war ebenfalls das zentrale Thema des Unternehmensberaters Ilja Grzeskowitz. In seinem Vortrag am Vortag der Warenbörse unterstrich der ehemalige Karstadt- und Ikea-Geschäftsführer, dass Veränderungsprozesse heute keine Ausnahme mehr darstellen, sondern Kernzustände in allen Geschäftsbereichen seien: „Veränderung hat heute keinen Anfang und kein Ende mehr. Jeder spricht von Veränderung, aber niemand will sich wirklich verändern.“ Grzeskowitz empfiehlt deshalb eine kategorische, unternehmerische Offenheit, die sich eben nicht auf Komfortzonen oder Beharrungsinseln ausruht, sondern jeder Form von Veränderungsimpulsen gegenüber aufgeschlossen ist. Dementsprechend fordert er eine grundlegende „Change Competence“ und „Auja“-Bereitschaft: „Warten sie nicht ab, wägen sie sich nicht irgendwie in Sicherheit. Diese Zeiten sind vorbei. Angst ist eine Reaktion. Mut ist eine Entscheidung. Veränderung ist kein Schicksal, sondern eine Kernstrategie. Jetzt ist die Zeit! Sonst geht es ihnen wie jenen Nokia-Managern, die sagten…wir haben nichts falsch gemacht, aber wie haben irgendwie verloren.“

 

ZENTRAG-Pressestelle
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Ilja Grzeskowitz referierte zum Thema „Change“

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