Wir sind auf dem Weg…

Dabei freuen wir uns, dass wir bereits 2020 klimaneutral nach Scope 1 und 2 gestellt sind.

Auch wir möchten mit der Reduzierung unserer CO2-Emissionen einen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens leisten.

Wir nehmen Klimaschutz persönlich!

Nicht erst seit dem Jahr 2020, sondern allein schon durch die Tatsache, dass nachhaltiges Verhalten und Wirtschaften Teil der ZENTRAG Satzung ist, betrachten wir uns selbst, unsere Mitarbeiter und unsere Prozesse aus diesem Blickwinkel.

So wurden in den letzten Jahren bereits Pilotprojekte wie „Klimaprofi für den Mittelstand“ mit Blick auf Kältetechnik und Beleuchtung initiiert.

Jeder ZENTRAG Mitarbeiter erhält auf Wunsch ein ÖPNV Ticket, um den Weg zur Arbeit auch ohne Auto zu bewältigen. Seit 2021 besteht sogar die Möglichkeit ein „Dienst-E-Bike“ von der ZENTRAG gefördert anzuschaffen.

Dass unser Strom bei der ZENTRAG in Frankfurt Ökostrom ist, versteht sich daher fast von selbst.

Wo immer möglich, versuchen wir auch im Alltag durch kleine Gesten und Maßnahmen für Bewusstsein und einen nachhaltigen Umgang mit unseren CO2-Quellen zu sorgen.

Das fängt bei uns im Kleinen und bei jedem Mitarbeiter an. Nicht erst seit der Erstellung unserer CO2-Bilanz nach Scope 1 und 2 stellt sich jeder Mitarbeiter auch einer persönlichen Verantwortung in Bezug auf den Umgang mit CO2-Quellen in unserem Unternehmen. Wir vereinbaren, dass jeder mit Achtsamkeit durch seinen Arbeitsalltag geht. So zum Beispiel bei der Mülltrennung am Arbeitsplatz, in den Mitarbeiterküchen und Gemeinschaftsräumen. Wir erinnern uns auch mal gegenseitig an so einfache Dinge wie „Licht aus“, „Heizung aus“, etc., um Klimaschutz zu einem gemeinsamen Ziel zu machen. Auch im Umgang mit unserer Klimaanlage am Standort Frankfurt ist eine Wahrnehmungsveränderung zu beobachten. So schaltet jeder, bevor das Klimagerät im Büro eingeschaltet wird, zunächst sein Klimagewissen an 😉. Wir nutzen unsere Firmenfahrzeuge mit Bedacht und steigen wo immer möglich auf öffentliche Verkehrsmittel und die Bahn um. Kosten für den ÖPNV für den Arbeitsweg werden von der ZENTRAG im Rahmen von Jobtickets übernommen.

Unsere Klimabilanz. Erfassen und reduzieren.

Durch unsere in 2020 von einem TÜV zertifizierten und BAFA zugelassenen Energieberater erhobene CO2-Bilanz (zunächst nach Scope 1 und 2) wissen wir nun, wo die ersten Stellschrauben sind und prüfen aktuell Projekte zu verschiedenen klimawirksamen CO2-Quellen wie z.B. Heizung, Photovoltaik oder auch Umstellung der Beleuchtung für den Standort der ZENTRAG in Frankfurt. Am Lagerstandort der Gilde Frischelogistik in Groß-Gerau wurde bereits eine Prüfung der Energiereduzierung in Kühltechnik und -Anlagen angestoßen. Hier besteht ein besonderes Potential mit positiver Hebelwirkung. Dem Ziel unsere CO2-Quellen so stetig weiter zu reduzieren, kommen wir so Schritt für Schritt näher.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

 

Schritt 1 war, nach der Erstellung unserer ersten Klimabilanz nach Scope 1 und 2 im Jahr 2020, erste Maßnahmen im Bereich der direkten und indirekten Emissionen zur CO2-Reduzierung abzuleiten und für den Status Quo Ausgleichsprojekte in Zusammenarbeit mit myclimate, einer internationalen Klimaschutzorganisation, anzugehen. So konnten wir am Standort Frankfurt und am Lagerstandort der Gilde Frischelogistik in Groß-Gerau für die in 2020 erhobenen CO2-Belastungen bereits in Klimaschutzprojekte zum CO2-Ausgleich investieren, um uns im ersten Schritt neutral zu stellen.

Wir dürfen somit schon mal sagen: Wir sind in Scope 1 und 2 klimaneutral gestellt.

Die ZENTRAG unterstützt zur CO2-Kompensation das Projekt „Kompostieren vermeidet Methanemissionen in Indonesien“ von myclimate.

→ Mehr zum Projekt erfahren Sie auf der myclimate-Webseite

Kompostieren vermeidet Methanemissionen in Indonesien

Das Klimaschutzprojekt auf Bali kompostiert organischen Abfall, der vorher deponiert werden musste. Dadurch können Methanemissionen aus der Deponie vermieden und hochwertiger Kompost produziert werden. (Textquelle: Projektbeschreibung auf www.myclimate.org/de/)

Das myclimate-Projekt der Gilde Frischelogistik

Für den Lagerstandort der Gilde Frischelogistik unterstützen wir zur CO2-Kompensation das Projekt „Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienter Kocher in Kenia“ von myclimate.

→ Mehr zum Projekt erfahren Sie auf der myclimate-Webseite

Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienter Kocher in Kenia

Lokal produzierte effiziente Kocher reduzieren den Holzverbrauch und tragen dazu bei, die einzigartige Vegetation und Biodiversität des Kakamega-​Regenwaldes zu bewahren. Die Kochstellen haben einen saubereren Verbrennungsprozess und stoßen daher weniger Ruß aus, was zu weniger Infektionen der Atemwege bei Frauen und Kindern führt. Die verminderte Abholzung und der verminderte Gebrauch von Brennholz reduzieren die Treibhausgasemissionen und die Frauen müssen weniger lange nach Feuerholz suchen.

Auf dem Weg: Klimaneutral bis 2025

Dass wir bereits 2020 klimaneutral nach Scope 1 und 2 gestellt sind, ist für uns ein wichtiger und guter Schritt, den wir aber weiter ausbauen und erweitern möchten.
Bis 2025 haben wir noch weitere Ziele und möchten die ZENTRAG und den Lagerstandort der Gilde Frischelogistik mit einer erweiterten Unternehmensklimabilanz für den Standort nach Scope 3 in 2022 zu einem klimaneutralen Unternehmen machen.

So werden wir im Rahmen einer fortgeführten Klimaberatung und Erfassung im Scope 3 für uns weitere Quellen ermitteln, mit deren Hilfe wir einen bewussten Einfluss auf unsere Klimabilanz im Ganzen und auch in vor- und nachgelagerten Ketten nehmen können. Auch hier sind erste Schritte bereits getan und unsere Garage bereits für die Umstellung auf Elektro-Fahrzeuge gerüstet. Wir haben bereits erste Mitarbeiter, die die E-Mobilität in Form von geförderten E-Bikes nutzen und freuen uns auf weitere Projekte zur Reduzierung im Rahmen unserer CO2-Bilanz.

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