Wir sind weiter auf dem Weg …

… und dürfen für 2021 unseren Unternehmensstandort klimaneutral nennen.

Wir freuen uns, dass wir im Jahr 2021 ein wichtiges Unternehmensziel erreicht haben und mit der für die Standorte der ZENTRAG in Frankfurt und dem Lager der GFL Gilde Frischelogistik in Groß-Gerau ermittelten, erweiterten Unternehmensklimabilanz klimaneutral nach Scope 1, 2 und 3 gestellt sind.

Auch wir möchten mit der Reduzierung unserer CO2-Emissionen einen Beitrag zur Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens leisten.

Wir nehmen Klimaschutz persönlich!

Nicht erst jetzt, sondern allein schon durch die Tatsache, dass nachhaltiges Verhalten und Wirtschaften Teil der ZENTRAG Satzung ist, betrachten wir uns selbst, unsere Mitarbeiter und unsere Prozesse aus diesem Blickwinkel.

So wurden in den letzten Jahren bereits Pilotprojekte wie „Klimaprofi für den Mittelstand“ mit Blick auf Kältetechnik und Beleuchtung initiiert. Hier sind wir mittlerweile einen deutlichen Schritt weiter, denn die ZENTRAG konnte aktuell die Umstellung auf LED-Beleuchtung am Standort Frankfurt abschließen und in Bezug auf die Optimierung der Kältetechnik am Lager der GFL bleiben wir weiter am Ball. In der Planung ist auch die Umstellung auf Photovoltaik.

Jeder ZENTRAG Mitarbeiter* erhält auf Wunsch ein ÖPNV Ticket, um den Weg zur Arbeit auch ohne Auto zu bewältigen. Seit 2021 besteht sogar die Möglichkeit ein „Dienst-E-Bike“ im Rahmen der bezuschussten Gehaltsumwandlung über die ZENTRAG als Leasingnehmer anzuschaffen, wovon einige Mitarbeiter bereits Gebrauch machen.

Dass unser Strom bei der ZENTRAG in Frankfurt Ökostrom ist, versteht sich daher fast von selbst. Durch die Umstellung auf zertifizierten Ökostrom können wir sicherstellen, dass wir hier einen direkten indirekten Einfluss auf unsere CO2-Emissionen nehmen können.

Wo immer möglich, versuchen wir auch im Alltag durch kleine Gesten und Maßnahmen für Bewusstsein und einen nachhaltigen Umgang mit unseren CO2-Quellen zu sorgen.

Das fängt bei uns im Kleinen und bei jedem Mitarbeiter an. Nicht erst seit der Erstellung unserer CO2-Bilanz nach Scope 1 und 2 im Jahr 2020 stellt sich jeder Mitarbeiter auch einer persönlichen Verantwortung in Bezug auf den Umgang mit CO2-Quellen in unserem Unternehmen. Wir vereinbaren, dass jeder mit Achtsamkeit durch seinen Arbeitsalltag geht. So zum Beispiel bei der Mülltrennung am Arbeitsplatz, in den Mitarbeiterküchen und Gemeinschaftsräumen. Wir erinnern uns auch mal gegenseitig an so einfache Dinge wie „Licht aus“, „Heizung aus“, etc., um Klimaschutz zu einem gemeinsamen Ziel zu machen. Auch im Umgang mit unserer Klimaanlage am Standort Frankfurt ist eine Wahrnehmungsveränderung zu beobachten. So schaltet jeder, bevor das Klimagerät im Büro eingeschaltet wird, zunächst sein Klimagewissen an. Wir nutzen unsere Firmenfahrzeuge mit Bedacht und steigen wo immer möglich auf öffentliche Verkehrsmittel und die Bahn um. Kosten für den ÖPNV für den Arbeitsweg werden von der ZENTRAG im Rahmen von Jobtickets übernommen.

Unsere Klimabilanz. Erfassen und reduzieren.

Nach der Ermittlung unserer in 2020 zunächst nach Scope 1 und 2 erhobenen CO²-Bilanz haben wir in Zusammenarbeit mit den KlimaschutzberaterInnen von do climate unsere unsere Unternehmens-CO²-Bilanz für die Standorte der ZENTRAG in Frankfurt und der GFL in Groß-Gerau nach Scope 1, 2 und 3 (Vertragsansatz) entlang der Wertschöpfungskette ermitteln lassen. Dadurch wissen wir nun noch besser, wo weitere Stellschrauben sind, und arbeiten weiter an Projekten zu verschiedenen klimawirksamen CO2-Quellen wie z.B. Heizung, Photovoltaik. Die Umstellung der Beleuchtung für den Standort der ZENTRAG in Frankfurt wurde bereits abgeschlossen. Am Lagerstandort der GFL Gilde Frischelogistik in Groß-Gerau ist eine Prüfung der Energiereduzierung in Kühltechnik und -Anlagen angestoßen. Hier besteht ein besonderes Potential mit positiver Hebelwirkung. Auch die Planung für eine Photovoltaik-Anlage nimmt Fahrt auf. Dem Ziel,  unsere CO2-Quellen damit stetig weiter zu reduzieren, kommen wir so Schritt für Schritt näher.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität

 

Mit der Erstellung unserer Unternehmensklimabilanz nach Scope 1, 2 und 3 im Jahr 2021, konnten wir weitere Maßnahmen im Bereich der direkten und indirekten Emissionen zur CO2-Reduzierung ableiten, bereits erfolgte Projekte positiv in die Bilanz einbeziehen und für den Status Quo Ausgleichsprojekte in Zusammenarbeit mit myclimate, einer internationalen Klimaschutzorganisation, angehen. So konnten wir am Standort der ZENTRAG in Frankfurt und am Lagerstandort der Gilde Frischelogistik in Groß-Gerau für die für 2021 erhobenen CO2-Belastungen in Klimaschutzprojekte zum CO2-Ausgleich investieren, um uns an dieser Stelle neutral zu stellen.

Wir dürfen somit schon mal sagen: Wir sind in Scope 1 und 2 klimaneutral gestellt.

Die ZENTRAG unterstützt zur CO2-Kompensation das Projekt „Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienter Kocher in Kenia“ von myclimate.

→ Mehr zum Projekt erfahren Sie auf der myclimate-Webseite

Weniger Abholzung des Regenwaldes dank effizienter Kocher in Kenia

Lokal produzierte effiziente Kocher reduzieren den Holzverbrauch und tragen dazu bei, die einzigartige Vegetation und Biodiversität des Kakamega-​Regenwaldes zu bewahren. Die Kochstellen haben einen saubereren Verbrennungsprozess und stoßen daher weniger Ruß aus, was zu weniger Infektionen der Atemwege bei Frauen und Kindern führt. Die verminderte Abholzung und der verminderte Gebrauch von Brennholz reduzieren die Treibhausgasemissionen und die Frauen müssen weniger lange nach Feuerholz suchen.

Das myclimate-Projekt der Gilde Frischelogistik

Für den Lagerstandort der Gilde Frischelogistik unterstützen wir zur CO2-Kompensation das Projekt „Kompostieren vermeidet Methanemissionen in Indonesien“ von myclimate.

Kompostieren vermeidet Methanemissionen in Indonesien

Das Klimaschutzprojekt auf Bali kompostiert organischen Abfall, der vorher deponiert werden musste. Dadurch können Methanemissionen aus der Deponie vermieden und hochwertiger Kompost produziert werden. (Textquelle: Projektbeschreibung auf www.myclimate.org/de/)

Auf dem Weg: Klimaneutral bis 2025

Dass wir 2021 einen Schritt weiter gehen konnten und uns für die Standorte klimaneutral nach Scope 1-3 (Vertragsansatz) gestellt haben, ist für uns ein wichtiger und guter Schritt, den wir zukünftig weiterverfolgen und ausbauen möchten.
Bis 2025 haben wir noch weitere Ziele und möchten die ZENTRAG und den Lagerstandort der Gilde Frischelogistik mit der erweiterten Unternehmensklimabilanz als klimaneutrales Unternehmen für die Herausforderungen auf diesem Weg weiterhin nachhaltig aufstellen.

Wir freuen uns auch sehr darüber, dass wir in diesem Jahr das Projekt „Mittelstand & Moor“ des Mittelstandverbunds mit einer Flächenpatenschaft unterstützen werden. Der Mittelstandsverbund und die Stiftung Naturlandschaften Brandenburg sichern hier 200 Hektar zukünftige Moorfläche. Diese Moorflächen helfen perspektivisch bis zu 3000 Tonnen CO2 pro Jahr zu speichern. Dieses Projekt wird sich aber nicht in der Gutschrift von CO2-Ausgleichswerten wiederfinden, da es sich um ein ideelles Projekt handelt.

Wir werden im Rahmen einer fortgeführten Klimaberatung und Erfassung in Scope 1-3 für uns weiterhin Quellen ermitteln, mit deren Hilfe wir einen bewussten Einfluss auf unsere Klimabilanz im Ganzen und auch in vor- und nachgelagerten Ketten nehmen können. Auch hier sind erste Schritte bereits getan und unsere Garage für die Umstellung auf Elektro-Fahrzeuge gerüstet. Wir haben bereits erste Mitarbeiter, die die E-Mobilität in Form von geförderten E-Bikes nutzen, haben unsere Beleuchtung im Firmengebäude umgestellt, profitieren von zertifiziertem Ökostrom und planen bereits weitere Projekte zur Reduzierung im Rahmen unserer CO2-Bilanz.

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* Wir verwenden Mitarbeiter in diesem Text generell in der Mehrheitsform für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich welchen Geschlechts.